Die in Marburg geborene Sopranistin Monika Frimmer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo sie ihr Opern- und Konzertexamen mit Auszeichnung abschloß.
Sie wurde direkt von der Hochschule als lyrische Sopranistin ans Niedersächsische Staatstheater Hannover engagiert, dessen Ensemble sie über 10 Jahre angehörte.
Gastverpflichtungen führten sie an viele Opernhäuser Deutschlands, wo besonders ihre Mozartinterpretationen Publikum und Presse begeisterten (Pamina, Susanna, Zerlina und Ilia).
Bereits während ihres Studiums begann Monika Frimmer eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Konzert- und Liedsängerin. Sie folgte Einladungen zu internationalen Festivals in Europa, Israel, den USA, Südamerika und Japan.
Die Sopranistin arbeitet mit bekannten Dirigenten und Ensembles zusammen wie u. a. Frieder Bernius (Kammerchor Stuttgart), Christoph Coin (Ensemble Baroque Limoge), Nicolas McGegan (Freiburger Barockensemble), Reinhard Goebel (Musica Antiqua), Ludwig Güttler (Virtuosi Saxoniae), Philippe Herreweghe (Collegium Vocale, Chapelle Royale), Ton Koopmann (The Amsterdam Baroque Orchestra), Gustav Leonhard (The Age of Enlightenment), Herrmann Max (Rheinische Kantorei), Erwin Ortner (Arnold Schönberg Chor Wien), Hellmut Rilling und Peter Schreier.
Mit großer Begeisterung gestaltet sie Liederabende unterschiedlichster Thematik, u. a. mit Sprecher, Instrumental- oder Gesangspartnern. Zusammen mit dem Bariton Peter Kooij und seinem Kammermusik-Ensemble singt sie verschiedenste Programme in variabler Besetzung (Bach, Purcell, Telemann, Buxtehude, u. a.).
Monika Frimmers Repertoire umfaßt Barock, Klassik und Romantik bis hin zur Moderne (u. a. Webber "Requiem", Britten "War-Requiem"). Zu Meister- und Interpretationskursen wurde sie nach Tokyo, Helsini, Amsterdam, Lissabon und Karlsruhe eingeladen.